Heute fand zum ersten Mal der Hebräisch-Kurs statt, weswegen ich um 6:45 Uhr (!!!) schon aufgestanden bin, da ich um 8:30 Uhr in der Akademie sein musste und Itai sagte, der Bus könnte manchmal um die vierzig Minuten bis auf den Mount Scopus brauchen, womit er auch recht hatte. Nach einigem Fragen hatte ich dann auch schnell das Ziel, die Cafeteria, erreicht, wo die Exchange-Students sich mit Sarit, der zuständigen Sekretärin treffen sollten um die wichtigsten Fragen vorab zu klären. Dabei stellte sich heraus, dass von den ca. 15 Austauschstudenten die Hälfte aus Deutschland kommt. Die andere Hälfte besteht aus Kanadierinnen, Tschechen, Französinnen, einer Australierin und einer Holländerin. Der Hebräisch-Kurs wird von einer Israeli, Dinah, geleitet, die scheinbar selber den größten Spaß bei ihrer Arbeit hat und teilweise wie ein Clown durch den Raum hüpft um die Leute zum Reden zu animieren. Es hat schon Spaß gemacht, allerdings ist hebräisch und das hebräische Alphabeth wahnsinnig kompliziert und von sehr vielen Ausnahmeregelungen geprägt, sodass der zweiwöchige Kurs natürlich nur das allernötigste beinhalten kann.
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| Blick von der Cafeteria über Jerusalem |
Nach dem Kurs gingen Lisa und ich noch auf den Yehuda-Market, dem jüdischen Markt, wo es scheinbar am günstigsten ist Essen zu kaufen. Man muss sich hier wirklich zurück halten, um nicht den ganzen Tag und sein ganzes Geld für die köstlichsten Leckereien auszugeben! Das Obst und Gemüse ist doppelt so groß und schmeckt doppelt so intensiv wie in Deutschland und überall gibt es Blätterteiggebäck und mein geliebtes Baklava in sämtlichen Sorten! Es ist wie im Schlaraffenland!
Was mich auch sehr glücklich macht ist meine neueste Errungenschaft für mein Zimmer: Kissen!!! Wie glaube ich schon erwähnt, hatte Itai kein Bettzeug für mein Zimmer, weswegen ich die letzten Nächte nur mit der leeren Bettwäsche leben musste und meine Jacke und Handtücher als Kissen umfunktionieren musste. Von jetzt an weiß ich ein richtiges, weiches und elastisches Kissen wirklich zu schätzen!
Nun denn - ich werde mich jetzt noch schnell an meine Hebräisch-Hausaufgaben begeben und danach eventuell noch die ziemlich eklig dreinschauende Dusche putzen. Habe mich auf dem Yehuda heute extra noch mit neuen Schwämmen, Handschuhen und Putzmittel bewaffnet. Bis die Tage!
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| Sheila - die verfressenste Katze der Welt. Sobald man ihr in die Augen schaut, fängt sie an herzzerreißend zu miauen und hört minutenlang nicht mehr auf! |




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